Neues aus der Baubranche
24.01.2012 derStandard.at
Pfusch geht auch heuer leicht zurück
Sollte sich die Wirtschaftslage in Österreich heuer stabil entwickeln, wird die Schattenwirtschaft im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent zurückgehen. So lauten die Berechnung von Volkswirtschaftsprofessor Friedrich Schneider. Im Vorjahr wurde ein Minus von 2,07 Prozent verzeichnet, davor ein Rückgang um 1,22 Prozent. Im Krisenjahr 2009 war die Schwarzarbeit jedoch um 2,91 Prozent angestiegen.
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09.01.2012 kleinezeitung.at
Lohndumping: Scharfe Kontrollen auf dem Bau
45 Anzeigen wegen Lohndumpings gab es allein in der Steiermark. Das seit Juli geltende Verbot, Löhne bar auszubezahlen, habe deutliche Verbesserungen im Kampf gegen Schwarzarbeit gebracht, so Muchitsch [Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz, Anm.].
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29.11.2011 WirtschaftsBlatt.at
Bauinnung fordert die "GmbH heavy"
Vorstoss: Bundesinnung bringt Vorschläge, um die Baukonjunktur anzukurbeln. 35.000 € sind zu wenig: Hans-Werner Frömmel, Bundesinnungsmeister der Bauinnung der WKO, kann sich mehr Mindeststammkapital für die Baubranche vorstellen.
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13.11.2011 kurier.at
Aktion scharf gegen Sozialbetrüger
Rund 300 Fälle von Sozialbetrug durch Scheinfirmen gibt es im Jahr. Die Finanzpolizei setzt nun verstärkt auf Razzien. [...] Wilfried Lehner, Leiter der Stabsstelle Finanzpolizei, setzt mit den vermehrten Kontrollen nicht nur auf Abschreckung: "Die Kontrollen werden für die betrügerisch tätigen Unternehmer sehr teuer sein. Denn wir fordern Steuerrückstände kompromisslos zurück."
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08.11.2011 diepresse.com
Arbeitsmarktöffnung: Rund 20.000 kamen bisher
Seit der Öffnung des Arbeitsmarktes für osteuropäische EU-Länder wurden mehr als 2000 Firmen wegen Lohndumpings kontrolliert - und 46 angezeigt. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) hat eine erste Bilanz über die seit Mai 2011 erfolgten Kontrollen von Unterentlohnung gezogen.
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11.10.2011 Gewerkschaft Bau Holz (APA-OTS Aussendung)
Muchitsch übernimmt Baugewerkschaft!
In geheimer Wahl wurde Josef Muchitsch heute mit 92,45 Prozent vom GBH-Bundesvorstand zum neuen Chef der Gewerkschaft Bau-Holz gewählt. Ab 1. Jänner 2012 übernimmt Muchitsch die Verantwortung für insgesamt 117.623 Mitglieder und folgt Johann Holper. Dieser legt seine Funktion aus gesundheitlichen Gründen mit Jahresende nieder.
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25.09.2011 be24.at
Die Finanzpolizei im Vormarsch zur Betrugsbekämpfung
Kontrollen sollen faire Bedingungen für die Wirtschaftenden gewährleisten. Die 2011 neu geschaffene Finanzpolizei ersetzt die ehemalige Sondereinheit zur Bekämpfung der illegalen Arbeitnehmerbeschäftigung, kurz „KIAB“ und soll mit erweiterten Personalressourcen Finanz- und Abgabenbetrug effizient vor Ort bekämpfen.
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31.08.2011 Salzburger Nachrichten online
Saubere Nadelstiche gegen schmutzige Praktiken
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16.08.2011 Gewerkschaft Bau Holz (GBH - Presseaussendung)
GBH-Muchitsch: Bis zu 82 Prozent Unterentlohnung!
[...] Seit 1. Mai wurden bundesweit 1.109 Baufirmen auf Baustellen kontrolliert. 63 Firmen davon wurden auf Verdacht von Unterentlohnung bei den Bezirkshauptmannschaften bzw. bei den Magistraten angezeigt. Diese reagierten zum Teil prompt. Erste Strafbescheide wurden ausgestellt.
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04.08.2011 wirtschaftsblatt.at
Lohndumping-Kontrollen führen zu ersten Ergebnissen
Der große Ansturm osteuropäischer Arbeitskräfte blieb - wie berichtet - aus, daher konzentriert man sich nun auf die Einhaltung heimischer Gesetze. Dies betrifft vor allem das Zahlen von Kollektivvertragslöhnen - ein Umstand, der vielen in Österreich tätigen Unternehmen offenbar Probleme bereitet. Nach der Kontrolleinrichtung der Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse, die bei 43 Prozent aller kontrollierten Arbeitnehmer eine Unterentlohnung feststellte, veröffentlichte gestern auch die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) eine Zwischenbilanz der ersten drei Monate nach der Arbeitsmarktöffnung. Demnach gab es bei 36 Unternehmen und 134 Arbeitnehmern den Verdacht eines Verstoßes gegen das Lohn-und Sozialdumpinggesetz.
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03.08.2011 derStandard.at (Printausgabe vom 04.08.2011)
250.000 Euro Strafen wegen Lohndumping
Österreich hat offenbar kein flächendeckendes Problem mit Lohndumping. Drei Monate nach Inkrafttreten des neuen Anti-Lohndumpingesetzes wurden bisher elf Unternehmen wegen Entlohnung unter dem Kollektivvertrag angezeigt. 41 Arbeitnehmer waren davon betroffen.
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03.08.2011 wirtschaftsblatt.at
Engmaschiges Kontrollnetz erschwert Lohndumping
Der große Zustrom an Arbeitskräften aus Osteuropa blieb zwar aus, doch die Verdachtsfälle wegen Unterentlohnung häufen sich. Vor allem der Bau setzt nun auf Kontrollen.
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25.07.2011 derStandard.at (Printausgabe vom 26.07.2011)
Arbeiten zum Sklavenlohn
Billig aus dem Ausland Dienstleistungen anbieten und Mitarbeiter mit Stundenlöhnen von 2,50 Euro abspeisen – Arbeitsmarktöffnung zeitigt manch unappetitliche Folgen
Bei Andrea Ebner-Pfeifer läutet das Telefon derzeit häufiger als sonst. Ihre Gesprächspartner melden sich unter anderem aus Slowenien, Ungarn oder der Slowakei. [...] Da rufen zum Beispiel verzweifelte Mitarbeiter einer slowenischen Baufirma an, die für ihren zweimonatigen Baustelleneinsatz in Österreich mit je 200 Euro pro Monat abgespeist werden.
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11.07.2011 Wirtschaftskammer Österreich (WKO)
Baustellendatenbank: Ein weiterer Meilenstein gegen Lohn- und Sozialdumping
Mit der Einführung der Baustellendatenbank ist es den Kontrollbehörden möglich, in Zusammenarbeit mit der Bauarbeiter-Urlaubskasse (BUAK) und dem Arbeitsinspektorat, Baustellen gezielt zu prüfen. Mit diesem Gesetz ist die Regierung einer Forderung der Bausozialpartner nachgekommen“, freut sich Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel. „Die Baustellendatenbank ist ein wichtiges Instrument zur Kontrolle von illegaler Erwerbstätigkeit sowie von Lohn- und Sozialdumping.“
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08.07.2011 krone.at
Kampagne bewirbt heimische Qualität in der Baubranche
Nach der Finanz- und Wirtschaftskrise ist das Baugewerbe die einzige Branche, die noch unter den Folgen leidet. Zudem setzen sei der Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai ausländische Billig-Firmen mit teils "unmoralischen Angeboten" den heimischen Betrieben zu. Nun startet eine Gegenkampagne unter dem Titel "Bau auf A!" .
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27.06.2011 Solid online
Arbeitsmarktöffnung: Betriebsräte warnen vor Lohndumping und KV-Flucht
Bei der Eröffnung der Betriebsräte-Konferenz "arbeitsmarktöffnung.at" in Wien zeigen sich Gewerkschaften und Arbeiterkammer skeptisch, ob es nicht doch zu Lohndumping kommt könnte - und Österreicher bei schlechter bezahlten Jobs doch unter Druck geraten. "Die Arbeitsmarktöffnung ist geprägt von Sorgen und Ängsten. Diese sind berechtigt, aber man muss sich anschauen, ob diese Befürchtungen auch eintreten", so ÖGB-Präsident Erich Foglar bei der Eröffnung des Betriebsräte-Konferenz "arbeitsmarktöffnung.at" in Wien. Und Bedenken gibt es genug, wie via Videowand eingespielte Interviews von Betriebsräten zeigten.
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29.05.2011 kurier.at
"Lohnzettel? Die sind in Portugal"
Anti-Dumping-Gesetz: Falsche Formulare, Bargeld-Auszahlungen und Sprachbarrieren erschweren den Ermittlern die Arbeit. Gleicher Lohn für gleiche Leistung - egal, woher der Arbeitnehmer stammt. Dieses hehre Ziel verfolgt das Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping, das pünktlich zur Arbeitsmarkt-Ostöffnung am 1. Mai in Kraft getreten ist. Betriebe, die ihr Personal unterentlohnen, müssen mit hohen Strafen rechnen, so die Theorie. Aber werden sie auch erwischt? Der KURIER begab sich mit den Beitragsprüfern der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) auf Baustellen-Razzia - und stieß dabei auf praktisch unüberwindbare Hürden für die Ermittler.
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26.05.2011 Wiener Zeitung online (Printausgabe vom 27.05.2011)
Selbstständig als Rasenmäher
- Jeder Selbstständige kann sich sein Gewerbe selbst zusammenschustern
- Gewerbeschein wird am Bau und in der Gastronomie oft missbraucht
Der Gewerbeschein ist das Freilos in die Selbständigkeit. Jeder, der eigenständig als Unternehmer arbeiten will, benötigt den Nachweis in der Größe eines A4-Zettels. Ausgenommen sind Freiberufler wie Ärzte, Psychotherapeuten, Künstler, Anwälte oder Landwirte.
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26.05.2011 WirtschaftsBlatt.at
"80 Prozent weniger Auslastung"
Leere Kassen bei Ländern, Gemeinden und Asfinag sind nicht die einzige Herausforderung für die Bauwirtschaft. An allen Ecken und Enden fehlen die Fachkräfte. "Bei Ländern und Gemeinden sind die Ausschreibungen für Bauprojekte in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahr um 80 Prozent zurückgegangen", sagt Karl-Heinz Strauss, Chef des Baukonzerns Porr. Fazit: Hält der Zwang zum Sparen an, stehen dem Sektor schwierige Zeiten bevor.
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13.05.2011 BBB - Baumaschine Baugerät Baustelle
Den Dokumentations-Dschungel im Griff
Personalerfassung. Am ersten Mai ist das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz, das Billiglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen verhindern soll, in Kraft getreten. Unternehmen der Baubranche müssen seit diesem Zeitpunkt mehr Unterlagen als bisher bereithalten. Die korrekte Personalerfassung ist damit noch aufwendiger.
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13.05.2011 diebauzeitung.at
Dem Sozialbetrug auf der Spur
Seit November 2007 kontrollieren Mitarbeiter der Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse, Buak, auf den heimischen Baustellen – mit steigendem Erfolg. Die bauzeitung begleitete ein Einsatzteam.
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10.05.2011 kurier.at
Mehr EU-Jobsuchende als erwartet
Arbeitsmarktöffnung: Laut einer Umfrage suchen vor allem hochqualifizierte Ungarn, Tschechen, Slowenen und Slowaken einen Job in Österreich.
Das Interesse am österreichischen Arbeitsmarkt aus den neuen EU-Mitgliedstaaten könnte doch größer sein als bisher von den österreichischen Experten vermutet. Das Wifo rechnet für 2011 mit 11.500 bis 16.500 neuen Arbeitnehmer aus diesen Staaten am österreichischen Arbeitsmarkt.
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08.05.2011 diePresse.com (Printausgabe vom 09.05.2011)
Schwarzarbeit: Sieben Milliarden - ohne Rechnung
Für die Hälfte der Österreicher ist es ein Kavaliersdelikt, für viele Bauherrn der einzig finanzierbare Weg zur Verwirklichung ihrer Bauträume: Pfusch. Zwei aktuelle Studien werfen Licht auf die Schattenwirtschaft.
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04.05.2011 diePresse.com
Arbeitsmarkt nun offen: Bisher kaum Auswirkungen
Seit erstem Mai sind die Grenzen zu den EU-8-Ländern geöffnet, eine seriöse Abschätzung der Auswirkungen wird erst mit Jahresende möglich sein. Seit Sonntag ist der österreichische Arbeitsmarkt für die 2004 der EU beigetretenen Länder geöffnet. Wie sich die Arbeitnehmerfreizügigkeit auf die Beschäftigung auswirkt, könne man seriös erst zu Jahresende sagen, erklärte Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ). Gegenüber dem 4. Mai des Vorjahres seien in Österreich um 24.000 Menschen mehr in Beschäftigung. Die Wirtschaft funktioniere sehr gut, was sich in sinkende Arbeitslosenzahlen zeige. "Gegenüber dem erstem Mai - von Sonntag auf gestern Abend - haben wir um 8000 Arbeitslose weniger", so Hundstorfer.
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02.05.2011 WirtschaftsBlatt.at
Ein vielgelobtes Gesetz mit Lücken zum Start
Rechtzeitig zum 1. Mai soll ein neues Gesetz, das hohe Strafen vorsieht, Lohndumping verhindern. Experten zufolge lässt dieses jedoch noch einige Fragen offen. Seit gestern sind die Übergangsfristen am österreichischen Arbeitsmarkt offiziell Geschichte und auch wenn zu diesem Zeitpunkt noch unklar ist, wie viele Arbeitnehmer nun tatsächlich zu erwarten sind, so scheint eines bereits sicher: Der bürokratische Aufwand für Unternehmen dürfte sich um einiges vergrößern.
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01.05.2011 DiePresse.com (Printausgabe vom 02.05.2011)
Neue Arbeiter kommen, der Fachkräftemangel bleibt
Arbeitsmarkt. Jede dritte heimische Baufirma sucht nach qualifizierten Mitarbeitern - nach Einschätzung der Experten dürfte die Ostöffnung ab Mai daran nicht viel ändern. Rund um die Öffnung des Arbeitsmarkts für acht neue EU-Mitgliedsländer ist der Facharbeitermangel ein zentrales Thema. Das AMS Österreich definiert einen Mangel an Arbeitern stark vereinfacht mit einem Verhältnis von geeigneten Arbeitssuchenden zu entsprechenden freien Stellen von eins zu 1,5. Die Baubranche wird voraussichtlich mit am stärksten von der Ostöffnung betroffen – doch wie dringlich ist derzeit der Mangel von gut qualifizierten Mitarbeitern auf dem Bau?
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29.04.2011 Die Bauzeitung online (Printausgabe vom 29.04.2011)
Gegen Betrug und Pfusch
Die Personalerfassung und -verwaltung ist für die Bauwirtschaft unerlässlich – zur genauen Dokumentation. Vor allem aber kann mit kluger Software der illegalen Beschäftigung am Bau ein Riegel vorgeschoben werden. Mit dem 1. Mai tritt das Lohn- und Sozialdumpinggesetz in Kraft, das Billiglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen verhindern soll, aber auch die Chancen auf Sozialbetrug und Schwarzarbeit verringern soll. Unternehmen der Baubranche müssen ab diesem Zeitpunkt mehr Unterlagen als bisher schon üblich bereithalten. Die korrekte Personalerfassung wird damit noch aufwändiger. Das neue Lohn- und Sozialdumpinggesetz verpflichtet Baufirmen dazu, ihre Mitarbeiter noch umfassender als bisher zu dokumentieren.
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29.04.2011 Wiener Zeitung online (Printausgabe vom 29.04.2011)
"Scheinselbstständigkeit wird bleiben"
Ab Mai wird sich zeigen, ob Betriebe bereit sind, ausländische Mitarbeiter anzustellen und korrekt zu entlohnen.
- Betrugsbekämpfer Heller: "Ein Drittel der Schwarzarbeiter hätte die Chance auf reguläre Anstellung."
- Selbständige Verspachtler arbeiten nicht selbständig.
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28.04.2011 Tiroler Tageszeitung (tt.com)
Arbeitern droht der Ruin
Das Landeskriminalamt prüft, ob Pfuscher den Millionenbrand in der MPreis-Filiale verursacht haben. Falls ja, könnten Millionenforderungen auf die Arbeiter zukommen. [...] Flämmarbeiten bei Föhnsturm: Das war am 12. März mit großer Wahrscheinlichkeit der Auslöser für den Millionenbrand in der MPreis-Zentrale in Völs. Vermutlich ein Fahrlässigkeitsdelikt, das dennoch das Leben der beiden beteiligten Arbeiter ruinieren könnte. Der Grund: „Wir prüfen derzeit unter anderem, ob die Flämmarbeiten im Pfusch oder im offiziellen Auftrag einer Firma durchgeführt wurden“, bestätigt ein Ermittler des Landeskriminalamtes: „Ein Ergebnis liegt allerdings noch nicht vor.“
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28.04.2011 Wiener Zeitung online (Printausgabe vom 28.04.2011)
Österreich braucht mehr Offenheit
Wie viele Arbeitssuchende aus den acht EU-Beitrittsländern von 2004 tatsächlich nach Österreich kommen werden, kann niemand wissen. [...] Boulevardmedien warnen bereits vor einem "Ansturm der Ostarbeiter" und schreiben Massenarbeitslosigkeit herbei. [...] Besondere Bedenken hat die Baubranche. Dort gab es schon bisher illegale Beschäftigung, Lohndumping und Scheinselbständigkeit: Probleme, die nicht der Arbeitsmarktöffnung zugeschrieben werden können.
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27.04.2011 ATV
Job-Angst in Österreich: Droht ein Ansturm von Arbeitskräften aus Osteuropa?
In der Sendung diskutieren Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, die burgenländische Bau-Innungsmeisterin Maria Epple und FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache über die Auswirkungen der Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai auf den österreichischen Arbeitsmarkt.
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23.04.2011 Wiener Zeitung online
Kein goldener Schnitt für Ostfirmen erlaubt
Wenige Tage, bevor Österreich seinen Arbeitsmarkt gegenüber acht osteuropäischen EU-Staaten öffnen muss, geben sich zwei der einst großen Skeptiker versöhnlich: Arbeiterkammer (AK) und Gewerkschaftsbund (ÖGB) betonen, dass sich Österreich dank Ausschöpfung der siebenjährigen Übergangsfrist gut auf die Öffnung per 1. Mai vorbereiten konnte. Große Hoffnungen setzen die Arbeitnehmervertreter dabei insbesondere in das neue Gesetz gegen Lohndumping.
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20.04.2011 WirtschaftsBlatt.at
Pleitewelle am Bau wird heuer noch zunehmen
Die Baubranche wird von einer Pleitewelle erschüttert. Das geht aus den Insolvenzstatistiken von Creditreform und dem Kreditschutzverband KSV1870 hervor. Creditreform beobachtet im Bauwesen den höchs ten Anstieg der Insolvenzen von allen Branchen (siehe Grafik). Laut dem KSV gab es von Jänner bis März 2011 202 Pleiten am Bau -das ist die mit Abstand höchste Zahl von allen Branchen und bedeutet einen Anstieg von 29 Prozent.
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18.04.2011 Neues Volksblatt online
Breite Allianz gegen das Lohndumping
[...] Zu einem runden Tisch anlässlich der Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai hat Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl Vertreter der Arbeiterkammer OÖ, des Arbeitsmarktservice OÖ, der Bezirksverwaltungsbehörden, des Bundesministeriums für Finanzen, der Industrie und der OÖ Gebietskrankenkasse geladen. Dabei wurde zwischen den für das Lohn- und Sozialdumpinggesetz zuständigen Institutionen vereinbart, dass diese in den Monaten nach der Arbeitsmarktöffnung ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Gesetzes haben werden.
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15.04.2011 Bauzeitung online
Unsicherheit Ostöffnung
Am 1. Mai wird der österreichische Arbeitsmarkt für die Bürger aus den osteuropäischen Ländern geöffnet. [...] Vor allem die Bauwirtschaft fürchtet Einbußen bei Qualität, fairem Wettbewerb und ein zunehmendes Lohn- und Sozialdumping. Welche konkreten Probleme auf die heimische Wirtschaft zukommen könnten, diskutierten Maria Epple, Landesinnungsmeisterin Bau Burgenland, Michael Chalupsky, Baumarktkoordinator beim Baustoffgroßhandel Michael Koch GmbH, Josef Muchitsch, Stv. Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Bau-Holz, und Wolfgang Kapek, Rechtsanwalt, bei unserem letzten Round Table.
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06.04.2011 Gewerkschaft Bau-Holz (GBH)
Angriff auf österreichische Arbeitsplätze und Unternehmen!?
Dienstnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai darf nicht unterschätzt werden!
Trotz durchaus zufriedenstellender Wirtschaftsdaten darf die Dienstnehmerfreizügigkeit ab 1. Mai nicht unterschätzt werden. Die tatsächlichen Auswirkungen sind von der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) noch nicht einschätzbar. "[...] Lohn- und Sozialdumping werden laut Kritikern österreichische Arbeitsplätze gefährden. Die Befürworter und möglichen Winner - wie zum Beispiel die Industrie - beruhigen und befürchten keine Probleme”, will und kann GBH-Bundesvorsitzender Johann Holper zum jetzigen Zeitpunkt keine seriösen Prognosen zu den tatsächlichen Auswirkungen abgeben.
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30.03.2011 Kleine Zeitung online
Schwarzarbeiter aus Brasilien in Kärnten erwischt
Die fünf Brasilianer waren bei einer Klagenfurter Baufirma als Eisenbieger beschäftigt. Als einer der Arbeiter versuchte, Dokumente zu fälschen, flog die Schwarzarbeit auf. Zudem fand die Polizei Kokain im Auto eines Firmenverantwortlichen.
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24.03.2011 AK Kärnten
Arbeitsmarktöffnung: AK will scharfe Kontrollen gegen Lohndruck und Schwarzarbeit
Am 1. Mai endet die Übergangsfrist für Arbeitskräfte und Betriebe aus jenen osteuropäischen Ländern, die 2004 der EU beigetreten sind. Österreich ist mit einem Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping auf die Arbeitsmarktöffnung vorbereitet. Die Arbeiterkammer fordert genügend finanzielle und personelle Ressourcen, damit das Gesetz ausreichend kontrolliert wird.
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16.03.2011 diepresse.com (Printausgabe vom 17.3.2011)
Zwei Truppen gegen Lohndumping
Um Billigkonkurrenz nach der völligen Öffnung des Arbeitsmarktes für acht weitere EU-Länder ab 1. Mai abzuwehren, wird ein neues Kontrollsystem eingeführt. Montagabend wurde es im Sozialausschuss beschlossen.
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16.03.2011 solidbau.at
Marktbeobachtung: Schwarzarbeit 2010 leicht gestiegen - wegen privaten Pfuschern
Der Pfusch am Bau hat 2010 wieder zugenommen. Der Anstieg hat sich laut einer Analyse von Kreutzer Fischer & Partner KFP auf knapp ein Prozent belaufen. Das Wachstum kommt allein aus privater Tätigkeit, beim Gewerbe wurde ein Rückgang festgestellt.
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15.03.2011 Presseaussendung der Parlamentskorrespondenz
Arbeitsmarktzugang für AusländerInnen wird neu geregelt -
Eigenes Gesetzespaket soll Lohn- und Sozialdumping verhindern
Der Zugang für AusländerInnen zum österreichischen Arbeitsmarkt wird neu geregelt. Der Sozialausschuss des Nationalrats stimmte mit der Mehrheit der Koalitionsparteien einer entsprechenden Änderung des Ausländerbeschäftigungsgesetzes zu. Ziel der Novelle ist es, den Zuzug hoch qualifizierter AusländerInnen nach Österreich zu forcieren, zudem wird das Gesetz an die bevorstehende vollständige Öffnung des Arbeitsmarkts für BürgerInnen der so genannten "EU-8-Staaten" - Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn - angepasst. Für illegale Ausländerbeschäftigung sind in Hinkunft deutlich strengere Strafen vorgesehen.
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07.03.2011 kurier.at
Angst vor Billig-Konkurrenz
Burgenlands Bauunternehmer sind vor der Arbeitsmarktöffnung am 1. Mai besorgt und fürchten Lohndumping.
Das Wetter lässt derzeit weder Frühlingsgefühle noch Lust zum Häuslbauen aufkommen. Und so sind auch die Auftragsbücher von Burgenlands Bauunternehmern ziemlich leer. "Es ist noch relativ still", meint Maria Epple, Innungsmeisterin der burgenländischen Baumeister zum KURIER. Für das Bau- und Baunebengewerbe ist die Krise noch nicht vorbei.
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04.03.2011 Österreichische Bauzeitung - Kommentar
Betrugsszenarien endlich bekämpfen
Wir haben erhebliche Preisunterschiede zwischen vergleichbaren ungarischen und österreichischen Dienstleistungen anhand von zwei konkreten Bauprojekten festgestellt. [...] Nur bei uns gilt die Anmeldung von Arbeitnehmern einen Tag vor Arbeitsantritt. Bei einer Überprüfung der Finanzpolizei, der GKK oder Buak kann der ausländische Unternehmer darauf verweisen, dass die Arbeiter erst kurz auf der Baustelle sind und in den nächsten Tagen angemeldet werden.
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03.03.2011 burgenland.ORF.at
Baufirmen zittern vor Arbeitsmarktöffnung
Den heimischen Baufirmen droht ein beinharter Verdrängungswettbewerb mit Firmen aus Osteuopa - das befürchtet Innungsmeisterin Maria Epple für die Zeit nach der Öffnung des Arbeitsmarktes im Mai.
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22.02.2011 Presseaussendung der WGKK
WGKK federführend im Kampf gegen Lohn- und Sozialdumping
Mit dem Gesetz gegen Lohn- und Sozialdumping, das heute den Ministerrat passiert hat, übernimmt die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) einen zentrale Rolle, um die faire Entlohnung in- und ausländischer Arbeitnehmer zu gewährleisten. Anstoß für die neuen Regelungen, die mit Mai dieses Jahres in Kraft treten, ist die gleichzeitige Öffnung des Arbeitsmarktes für die neuen EU-Länder.
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21.02.2011 hna.de
Acht Männer arbeiteten schwarz - 40.000 Euro Geldstrafe für litauischen Unternehmer
Schwalm-Eder. Auf einer Baustelle in Niedenstein landeten die Fahnder der Finanzkontrolle Schwarzarbeit einen Volltreffer. Weil er dort acht Männer ohne Arbeitsgenehmigung beschäftigte, muss ein litauischer Unternehmer jetzt eine Strafe von 40000 Euro abstottern.
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15.02.2011 kurier.at
Arbeitsmarktöffnung: Skepsis überwiegt
Die Österreicher fürchten die bevorstehende Arbeitsmarktöffnung mehr als die Deutschen. 71 Prozent erwarten negative Auswirkungen.
Die Österreicher sehen der bevorstehenden Öffnung des Arbeitsmarktes für Menschen aus Osteuropa skeptischer, aber auch uninformierter entgegen als die Deutschen. Das ergaben IMAS-Umfragen in den beiden Ländern.
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04.02.2011 ORF.at
Kontrollgipfel zur Arbeitsmarktöffnung
Mit 1. Mai fallen die Übergangsfristen auf dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig dürfen auch Firmen aus den Nachbarstaaten im Burgenland tätig werden. Offene Fragen zu dem Thema wurden jetzt bei einem Kontrollgipfel diskutiert.
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31.01.2011 diePresse.com (Printausgabe von 31.01.2011)
Bauunternehmen: Internationalität als Schutzschild
Bauen im Ausland. Ob Tochterunternehmen in Bratislava oder U-Bahn-Bau in Asien: Österreichs Bauunternehmen sind im Export aktiv. Den Bauexport steigern will auch die Wirtschaftskammer.
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27.01.2011 Presseaussendung von ÖGB und AK
Arbeitsmarktöffnung: Zuwanderung im Sinne aller klar und fair regeln
"Vor der Öffnung des heimischen Arbeitsmarkts am 1. Mai muss man sich nicht fürchten, man muss sie aber optimal im Sinne aller vorbereiten", sagte Bernhard Achitz, Leitender Sekretär im ÖGB, bei einem Pressegespräch heute in Brüssel. "Bereits während der Übergangsfristen ging es uns darum, den Zugang zu regeln und für einen strukturierten und sorgfältigen Übergang zu sorgen", ergänzte Alice Kundtner, stellvertretende Direktorin der Arbeiterkammer.
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25.01.2011 WirtschaftsBlatt.at
Der letzte Feinschliff vor der Arbeitsmarktöffnung
Anfang Mai öffnen Österreich und Deutschland ihre Arbeitsmärkte. Sorgen bereitet ein mögliches Lohndumping. Entsprechende Gesetze werden verabschiedet.
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14.01.2011 WirtschaftsBlatt.at
20.000 Grenzpendler durch Ostöffnung
"2010 war das Jahr der Trendwende", sagt Vorstand Herbert Buchinger, Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS). Trotz steigender Nachfrage - Frauen haben in der Krise den Eintritt in den Arbeitsmarkt auf später verschoben - wird die Arbeitslosigkeit 2011 aber moderat steigen. Dem will man etwa mit einer Facharbeiter-Intensivausbildung für Frauen gezielt entgegen wirken. Ziel des AMS sei es aber, so Buchinger, ein Mehr an Beschäftigung und nicht ein Mehr an Höherqualifizierte zu schaffen.
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12.01.2011 ISHAP Serviceinformation
Ausweitung der Auftraggeberhaftung ab 01.07.2011
Der österreichische Nationalrat hat im November 2010 das sogenannte "Betrugsbekämpfungsgesetz 2010" beschlossen. Es besagt unter anderem, dass die geltende Auftraggeberhaftung bei der Vergabe von Bauleistungen ausgeweitet wird. Ab 01.07.2011 haften Auftraggeber nicht nur mit 20 Prozent des geleisteten Werklohnes für die Sozialversicherungsabgaben ihrer Subunternehmer, sondern auch mit fünf Prozent des geleisteten Werklohnes für die Lohnabgaben ihrer beauftragten Unternehmen.
Information des Bundesministeriums für Finanzen (BMF)
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04.01.2011 derstandard.at
Eine Million Österreicher pfuschen
2010 setzte die Schattenwirtschaft 25,3 Milliarden Euro um, im Aufschwung verliert der Pfusch aber an Attraktivität.
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02.01.2011 orf.at
Österreich und Deutschland die Letzten
Ab Mai 2011 müssen auch Österreich und Deutschland ihre Arbeitsmärkte für EU-Bürger aus dem Osten öffnen. Lediglich für Rumänen und Bulgaren, die erst 2007 der EU beitraten, wurde die Übergangsfrist bis Ende 2013 verlängert. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt ab 1. Mai für Polen, Tschechen, Slowaken, Ungarn, Slowenen, Esten, Letten und Litauer.
Konkret heißt das, dass Firmen aus den östlichen EU-Ländern mit ihren eigenen Mitarbeitern unbeschränkt - und zu im Herkunftsland bezahlten Löhnen - in Österreich und Deutschland tätig werden können.
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29.12.2010 orf.at
Immer mehr Schwarzarbeiter
Die Zahl der Schwarzarbeiter ist in NÖ 2010 gestiegen, obwohl heuer weniger Unternehmen kontrolliert worden sind. Die KIAB, die Kontrolle illegaler Arbeitnehmerbeschäftigung, hat 5.000 Betriebe und 6.500 Arbeiter überprüft.
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27.12.2010 krone.at
Jeder vierte Betrieb beschäftigt illegale Arbeitskräfte
Sie sind billig, sie sind willig, sie erledigen jeden Job - immer mehr Firmen in Österreich lassen illegal beschäftigte Ausländer Arbeiten erledigen, für die sie keinen Cent Steuern zahlen wollen. Jedes Jahr aufs Neue eine Finanz-Katastrophe für den Staat. Denn schon in jedem vierten kontrollierten Betrieb wird gepfuscht, die Strafanträge sind um 30 Prozent gestiegen.
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22.12.2010 ISHAP Serviceinformation
Ab 01.01.2011: Baureinigung fällt in die Auftraggeberhaftung
Laut Wirtschaftskammer Österreich, Bundesinnung Bau, tritt am 1. Jänner 2011 eine Gesetzesänderung am §19 Abs. 1a UStG in Kraft. Sie besagt, dass ab 2011 auch Reinigungsleistungen an Bauwerken dem Übergang der Umsatzsteuerschuld unterliegen. Das bedeutet auch, dass für Baureinigung ab diesem Zeitpunkt die Auftraggeberhaftung (AGH) zum Tragen kommt. Die Wirtschaftskammer Österreich empfiehlt daher den Auftraggebern, die UID-Nummern und Dienstgebernummern (DGNR) ihrer betroffenen Subunternehmen rechtzeitig zu erfassen. Gleichzeitig informiert die Kammer, dass das Bundesministerium für Finanzen den Begriff der Reinigungsleistungen "weit definiert und darunter mehr als die bloße Bauendreinigung versteht".
Artikel in nöwi (Zeitung der Wirtschaftskammer NÖ), 14.01.2011
Information der Wirtschaftskammer Österreich
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19.12.2010 Die Presse online (Printausgabe vom 20.12.2010)
Konjunktur: Krise erwischt Bau mit Verzögerung
Die Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück, die öffentliche Hand muss sparen: In der Baubranche stellt man sich auf schwierige Jahre ein. Mehrere Faktoren belasten das Geschäft.
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25.11.2010 Wirtschaftskammer Österreich
Was tut die KIAB ab 1. Mai 2011?
Die neuen Schwerpunkte der Kontrolle der illegalen Arbeiterbeschäftigung
Im Zuge der sozialpolitischen Fortbildungstagung am 8. und 9. Oktober 2010 in Wien konnte seitens der Wirtschaftskammer Wien Herr Dr. Herwig Heller, Leiter der Betrugsbekämpfung und KIAB im BMF, als einer der Vortragenden gewonnen werden. In einem sehr spannenden und durch Beispiele aus der Praxis aufgelockerten Vortrag brachte er die geänderten Tätigkeitsfelder seiner Abteilungen den Zuhörern näher.
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22.11.2010 salzburg24.at
Polen drängt mit Lohndumping auf den Salzburger Arbeitsmarkt
Eine Firma aus Polen bietet im Salzburger Pongau billige Arbeitskräfte an, sodass heimische Firmen nicht mithalten können. Unter dem Lohndumping leiden vor allem Maurer, Zimmerer, Schlosser und die ehrlichen Unternehmer die unter Konkurrenzdruck geraten.
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18.11.2010 krone.at
Nationalrat sagt jetzt Steuersündern den Kampf an
Der Nationalrat sagt jetzt den Steuersündern den Kampf an. Einstimmig wurde Donnerstagabend eine Novelle zum Finanzstrafgesetz verabschiedet. Sie bringt unter anderen den neuen Straftatbestand Abgabenbetrug mit Haftstrafen von bis zu zehn Jahren sowie auch härtere Bußen bei Steuerhinterziehung. Ebenfalls einhellig beschlossen wurde ein Betrugsbekämpfungsgesetz, das sich vor allem gegen Verstöße am Bau richtet.
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14.11.2010 ORF.at
Arbeitsmarkt-Öffnung: Experten gelassen
Anfang Mai 2011 wird der heimische Arbeitsmarkt auch für Mitglieder der neuen EU-Staaten geöffnet. Experten rechnen laut einer neuen Studie der IV aber nicht mit einem Ansturm von billigen ungarischen Arbeitskräfte.
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04.11.2010 Bundesministerium für Finanzen (Presseaussendung)
Lopatka: Betrugsbekämpfungsgesetz schließt Steuerschlupflöcher
Wien (OTS) - Das Betrugsbekämpfungsgesetz, das Finanzminister Josef Pröll vorgelegt hat, sei eine wichtige Grundlage, um Steuerhinterziehung, Schattenwirtschaft und Betrugsaktivitäten noch gezielter als bisher einzudämmen, betonte Finanzstaatssekretär Reinhold Lopatka heute im Finanzausschuss des Parlamentes.
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19.10.2010 Der Standard
Zu niedriges Gehalt kann 50.000 Euro kosten
Sozialpartner bei Anti-Lohndumping-Gesetz einig - Keine Strafe bei leichten Verstößen
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15.10.2010 AK für Sie (Mitgliederzeitschrift der AK Wien) Ausgabe 10/2010
Mehr Schutz vor Lohndumping
Wer hier arbeitet, muss nach hiesigen Löhnen bezahlt werden. Doch das wird oft umgangen. Die AK fordert deshalb ein scharfes Gesetz.
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11.10.2010 Salzburger Nachrichten
Schwarzarbeit: Alte Probleme, neue Pläne
Kontrollen. Die Polizei sieht die Schwarzarbeit im Wandel, die Kontrollore bereiten sich auf die Freizügigkeit ab Mai 2011 vor. In den vergangenen Jahren hat sich die Schwarzarbeit von organisiertem Pfusch teilweise zu Scheinselbstständigen verlagert. So werden regelmäßig bei Kontrollen durch die KIAB (Kontrolle Illegaler Ausländerbeschäftigung) des Finanzministeriums reihenweise Personen entdeckt, die als vermeintliche Unternehmer Hilfsarbeiten verrichten.
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07.10.2010 ORF.at
72 Schwarzarbeiter auf einer Baustelle
Eine außergewöhnlich große Anzahl illegal beschäftigter Arbeiter haben am Donnerstag Kontrolleure des Finanzamts Wien entdeckt. Auf einer einzigen Baustelle in Favoriten arbeiteten 72 Menschen "schwarz".
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06.10.2010 Der Standard
Gewerkschafts-Angst vor Ostöffnung
Hundstorfer-Pläne würden in Praxis nicht funktionieren
Wien - Mit Widerstand aus den eigenen Reihen hat Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) zu kämpfen. Der Bau-Holz-Gewerkschaft gehen die Vorbereitungen des Ministers auf die Arbeitsmarkt-Öffnung im Mai 2011 nicht weit genug.
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27.09.2010 Kurier
Schatten und Licht am Arbeitsmarkt
Organisierter Sozialbetrug und illegale Ausländer-Beschäftigung am Bau: 700 Strafanzeigen pro Jahr allein in Wien.
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23.09.2010 Kurier
"Wir dürfen uns nicht kaputtsparen"
Interview: Private müssen wieder stärker in Baumaßnahmen investieren
Manfred Katzenschlager ist WKO-Geschäftsführer der Geschäftsstelle Bau, Peter Scherer Statistik-Experte derselbigen. Mit dem KURIER sprechen sie über Schattenwirtschaft, die rückläufige Auftragslage und Maßnahmen zur Ankurbelung der Baukonjunktur.
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22.09.2010 Wirtschaftsblatt
Gesetzesentwurf sorgt (derzeit noch) für Aufregung
Im Juli 2010 wurde von Sozialminister Hundstorfer ein Ministerialentwurf zu einem "Lohn- und Sozialdumping Bekämpfungsgesetz" eingebracht. Dieses Gesetz sieht eine behördliche Kontrolle der tatsächlichen Auszahlung von Mindestlöhnen an Arbeitnehmer ebenso vor, wie neue Verwaltungsstraftatbestände mit hohen Strafen bei Verstößen.
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03.09.2010 Die Presse online (Printausgabe vom 03.09.2010)
Arbeitsmarkt: Strafe bei Niedriglöhnen
Firmen müssen künftig bis zu 100.000 Euro zahlen. Geht es nach der WKÖ, sollte es nur dann Strafen geben, wenn der jeweils niedrigste KV-Lohn unterboten wird.
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02.09.2010 Wirtschaftsblatt online
Droht Lohndumping durch Arbeitsmarktöffnung?
Mitbewerber können mit dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb aktiv gegen Lohndumping vorgehen.
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24.08.2010 - Solid online
Alpine-Chef - Ende der Schwarzarbeit würde Budget sanieren
Dietmar Aluta-Oltyan hat in einem Interview auf die enormen Schäden der Schwarzarbeit hingewiesen. Bekäme man in Österreich die Schwarzarbeit in den Griff, wären neue Steuern überflüssig, so der Aufsichtsratschef des Baukonzerns Alpine.
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16.08.2010 - Die Presse online (Printausgabe vom 17.08.2010)
Aktion scharf bei Baustellen
Die Baupolizei, das Arbeitsinspektorat, die Sozialversicherung und das Finanzministerium nehmen derzeit Wiener Baustellen genauer unter die Lupe. Ausschlaggebend für die Aktion waren die Vorfälle der letzten Wochen.
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10.08.2010 - ORF.at
"Gesetz gegen Schwarzarbeit zu zahnlos"
Sozialbetrug und Schwarzarbeit seien weiter auf dem Vormarsch, sagt der Nationalratsabgeordnete Johann Maier (SPÖ). Schuld sei das "zahnlose" Gesetz.
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09.08.2010 - salzburg24.at
"Pfusch am Bau": Schaden von Sozialversicherungsbetrug enorm
Die im „Sozialbetrugsgesetz“ geregelten Straftatbestände sind zur Bekämpfung des Sozialversicherungsbetruges und der organisierten Schwarzarbeit wenig geeignet. Der „Pfusch am Bau“ wird im Jahr 2010 einen Schaden von 8,5 Mrd. Euro verursachen.
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01.08.2010 - Die Presse online (Printausgabe vom 02.08.2010)
Arbeitsmarkt: Verwaltungsstrafen für Lohnsünder?
Unternehmen aus allen EU-Nachbarländern dürfen ab Mai kommenden Jahres frei in Österreich arbeiten. Besonders betroffen von der Dienstleistungsdreiheit ab 1. Mai 2011 ist die Baubranche. Sie befürchtet Lohndumping.
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30.07.2010 - ORF.at
Mehr Unfälle auf Baustellen tödlich
Die Zahl der Unfälle auf Baustellen ist im Vorjahr zwar zurückgegangen, es gab aber zwei Todesopfer mehr. Bei Kontrollen des Arbeitsinspektorats gibt es auf jeder dritten Baustelle Mängel.
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19.07.2010 - Kleine Zeitung online
Pfusch boomt: Enorme Sozialversicherungsnachzahlungen
Die Schwarzarbeit dürfte im Krisenjahr 2009 weiter geboomt haben. Unternehmen aus den Bereichen Bau, Baunebengewerbe, Transport und Gastronomie voriges Jahr 67,2 Mio. Euro an Sozialversicherungsbeiträgen nachzahlen.
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